Jeder Schatten ist auch

ein Wegweiser zum Licht.

(Ernst Ferstl)

 

 

Autoimmunerkrankung

Bei einer Autoimmunerkrankung liegt eine Fehlsteuerung des Immunsystems vor. Immunzellen, die "gelernt" haben sollten, körperfremde oder entartete Zellen von körpereigenen zu unterscheiden und bei Bedrohung für den Organismus zu vernichten, greifen auch Zellen an, die nicht entartet oder fremd sind. Diese Prozesse finden sich z.B. bei den Krankheitsbildern Rheuma, Morbus Crohn,  Autoimmunhepatitis und Multiple Sklerose. Über die Ursachen gibt es viele Theorien, die aber wissenschaftlich nicht bestätigt sind. Umfangreiche Informationen über autoimmune Krankheitsbilder, Ursachenforschung und Therapiemöglichkeiten erhalten Sie bei Ärzten, in Kliniken und bei Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, aktuelle Informationen und spezifische Netzwerke für Betroffene und Angehörige zur Verfügung zu stellen.

Einige Links zu weiterführenden Informationen finden Sie auch hier auf meiner Homepage unter Links.

 

Was kann ich als Betroffene(r) tun?

Der Mensch ist ein System (Körper-Geist-Seele), das wiederum aus Systemen und Subsystemen besteht, die ständig miteinander kommunizieren, um das System Mensch gesund und am Leben zu erhalten.  Wenn ein Teil dieses Systems erkrankt ist, kommen wir nicht umhin, die anderen Teile in unsere Überlegungen, wie wir den Genesungsprozess aktiv unterstützen können, mit einzubeziehen. Auch die Wissenschaft hat das durch jahrelange Forschungen bestätigt. Bei einer Autoimmunerkrankung ist also nicht nur die Medikation von Bedeutung. Wir müssen uns auch die Fage stellen, inwieweit Geist und Seele bei der Genesung eine Rolle spielen und wie wir hier aktiv werden können. 

 

Die Diagnose kann uns glatt den Boden unter den Füßen wegreißen. Der Körper ist durch die Entzündungsprozesse geschwächt, der Kopf fährt Karussell und die unterschiedlichsten Gefühle wechseln sich ab. Und auch wenn wir irgendwie erleichtert sind, dass unsere Beschwerden jetzt einen Namen und wir uns nichts eingebildet haben -es bleibt ein bitterer Nachgeschmack und oft Gefühle wie Hilflosigkeit und Angst.

 

 

 

 

Dies könnten z. B. Themen sein, die uns belasten:
  •  Die Diagnose steht, die Therapie auch. Und trotzdem: Ich kann mich damit einfach nicht abfinden ...
  • Ich habe mich einer Selbsthilfegruppe angeschlossen. Und trotzdem: Ich habe das Gefühl, ich drehe mich immer wieder im Kreis ...
  • Ich weiß, ich muss die Medikamente regelmäßig nehmen. Und trotzdem: Ich bekomme das irgendwie nicht hin ...
  • Warum gerade ich?
  • Wie soll ich damit leben?
  • Ich kann mich nicht auf andere Dinge konzentrieren, die Krankheit ist immer da ...
  • Eigentlich würde ich viel lieber aufhören zu arbeiten ...
  • Eigentlich würde ich gern weniger arbeiten ...
  • Vielleicht wäre eine andere Tätigkeit besser für mich ...
  • Ich bin nicht mehr so leistungsfähig, das macht mir Angst ...
  • Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil meine Kollegen mehr leisten als ich ...
  • Ich kann mich nicht mehr richtig freuen ...
  • Ich fühle mich so eingeschränkt ...
  • Ich fühle mich minderwertig, weil ich …
  • Am liebsten würde ich den Kopf in den Sand stecken ...

 

Doch wir haben die Möglichkeit, unser Lebensgefühl zu verbessern und positiv auf den Heilungsprozess einzuwirken.

  • Wir können die medizinische Therapie aktiv unterstützen.
  • Wir können die Erkrankung nutzen um herauszufinden, wie wir zufrieden und glücklich leben wollen und können.
  • Wir können Energiequellen aufspüren und sie gezielt für uns einsetzen.
  • Wir können die Intelligenz unseres Körpers für die Verbesserung unserer Lebensqualität nutzen.
  • Wir können lernen, uns nicht von unseren Angstgefühlen blockieren zu lassen.
  • Wir können Ressourcen aktivieren und Perspektiven entwickeln.

 

 

 

 

 

Gern unterstütze ich Sie dabei, wenn Sie möchten.